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Über 20 Kinder zwischen 4 und 6 Jahren finden sich jeden Freitag zum „Hockeyschnuppern“ auf dem Hockeyplatz bzw. in unserer Halle ein. Besonderes Augenmerk legt Claudia in diesem Alter auf die Entwicklung der allgemeinen motorischen Fähigkeiten, weshalb beim Training der Superminis viel gelaufen, gekrabbelt, geklettert, gesprungen und gehüpft wird. „Wir brauchen eine enorme Beweglichkeit bei Hockeyspielern. Da Kinder heutzutage immer weniger Zeit im Freien beim freien Spiel verbringen, müssen wir in diesem Alter erst mal ihre motorischen Fähigkeiten entwickeln.“ Im Vordergrund steht bei der Arbeit mit den Minis selbstverständlich der Spaß.

Unser Ziel ist es, die Kinder auf spielerische Weise langsam den Hockeysport näher zu bringen und ihn interessant zu machen. Dabei setzen wir bewusst nicht nur auf hockeytechnische Grundlagen, sondern auf eine gesamtsportliche Ausbildung im Bezug auf Beweglichkeit und Koordination. Nach den beliebten „Warmmachspielchen“ greifen die Kinder nicht sofort zum Hockeyschläger. In aller Regel geht es zunächst mal auf einen „Geräteparcours“, bei dem Hindernisse überwunden, durchkrochen oder umgangen, koordinatorische Aufgaben bewältigt oder Grenzen ausgetestet werden. Nicht selten springen die Kinder, unter Anleitung und Aufsicht der Trainer, von einem hohen Kasten auf eine weiche Matte oder lassen sich rückwärts darauf fallen. In der Halle kommt zudem, sehr zur Freude der Kinder, das Trampolin zum Einsatz.

Nach einer kurzen Trinkpause wird dann endlich der Hockeyschläger in die Hände genommen und los geht’s! Vorhand-Rückhand-Zieher, Dribblings, Pässe, Torschüsse, alles wird geübt. Wichtig sind in dem jungen Alter vor allem das richtige Erlernen von Ballführung sowie Ballannahme und –abgabe. Dabei ist es sehr von Vorteil, dass uns nebst der Trainerin noch zusätzlich drei Co-Trainer zur Seite stehen. Bei über 20 Kindern macht das pro Trainer also vier bis fünf Kinder, was einer optimalen Relation entspricht. Jeder Trainer kann sich so ausgiebig auf eine sehr kleine Gruppe von Kindern konzentrieren und diese dadurch optimal fördern. Das kommt auch bei den Kindern gut an, die individuell ihre eigenen „Trainerlieblinge“ haben.

Zum Schluss wird natürlich gespielt: 2 Tore, ein Ball, alte Schule. Auch wenn das Spiel zeitweise etwas ungeordnet aussieht, so ist doch deutlich zu erkennen, dass es den Kindern sehr viel Spaß bereitet. Falls danach noch Zeit ist und die Kinder gut mitgemacht haben, gibt es zur Belohnung noch ein abschließendes „Mattenrutschen“, was augenscheinlich den größten Spaß bereitet. Abschließend kommen natürlich alle noch einmal zusammen, bilden einen großen Kreis und von außen ist dann traditionell nur noch zu hören: "und Tschüß..."!!!

Cheftrainerin Claudia Arlt denkt sich jede Woche ein neues Programm für die Minis aus, so dass nie Langeweile aufkommt.

Wenn Du jetzt Lust bekommen hast, Hockey auszuprobieren, komm zu einem Probetraining vorbei oder meld dich direkt bei Claudia Arlt oder Werner Studemund!

 


Weltmeister-Hockeyspieler in spé: die Minis des 1. Hanauer THC

Feldsaison 2012 im Kurpark Wilhelmsbad
Jahrgang 2006-2008
Trainer Claudia Arlt
Telefon: 06187 81 85
Mobil: 0177 485 90 33
Betreuer Werner Studemund
Telefon: 06181 25 74 42
Trainingszeit Freitag 16:30 - 17:30 Uhr (Jahrgang 2006 bis 2008)




Warum Hockey spielen?

Hockey ist im Vergleich zu anderen Sportarten ein wenig bekannter Sport. Obwohl es in jeder größeren Stadt Hockeyvereine gibt und Deutschland international viele Erfolge vorweisen kann, steht die Sportart im Schatten von Fußball und Handball. Es spielt nicht jeder Hockey, was mit Sicherheit für einige der Grund war sich mit diesem Sport anzufreunden. Natürlich ist es leichter einen Ball mit dem Fuß zu treten oder mit den Händen zu werfen, doch genau hier liegt die Herausforderung beim Hockey. Es zählt mehr die Geschicklichkeit im Spiel als die Körperkraft. Hat man Hockey einmal gesehen und ausprobiert, kann man sehr schnell mitspielen. Auch die zunächst ungewöhnlichen Regeln werden dann schnell verstanden.

Das Spiel wird während der Freiluftsaison mit 10 Spielern und einem Torwart, während der Wintermonate mit 5 Spielern und einem Torwart, gespielt. Damit reiht sich Feld- und Hallenhockey als Mannschaftssport ein. Es macht Spaß im Team zu spielen, regelmäßig mit Freunden zu trainieren und immer wieder neue Menschen kennen zu lernen. Ein wichtiger und nicht zu unterschätzender Unterhaltungswert.

Kinder, die diesen Sport erlernen, werden schnell geübt in Koordination, Geschicklichkeit, sportlichen Bewegungsabläufen und vor allem im Umgang mit Gleichaltrigen. Und das alles mit viel Spaß und sogar an der frischen Luft. Die Mannschaften ab Knaben D besuchen auch regelmäßig Turniere, auf denen man jede Menge Spaß hat und Freundschaften zu anderen Hockey-Clubs geknüpft werden.

Das Feld- und Hallenhockey kann man mit seinem Namensvetter Eishockey überhaupt nicht vergleichen. Im Gegensatz zum Eishockey und auch anderen Sportarten ist Hockey ein sehr fairer Sport. Durch die strengen Regelauslegungen werden übertriebener Körpereinsatz und auch Stockfouls aofort geahndet.

Das Training wird von Trainern ausgeübt, die durch in- und externe Trainerlehrgänge immer wieder geschult werden, um modernes Hockey weiter zu vermitteln. Teilweise selbst in den aktiven Mannschaften.

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